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Hier werden Aussehen und Auswirkungen der einzelnen pflanzlichen Schädlingen erklärt, und beschrieben, mit welchen Mitteln man sie bekämpfen kann.
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Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel (Phytophthora infestans): Der gleiche Pilz, der bei Tomaten die Kraut- und Braunfäule verursacht, befällt auch das Kartoffelkraut und geht später auch auf die Knollen über. Gefährdet sind vor allem die Frühkartoffeln. Meistens nimmt der Befall vom Blattrand her seinen Ausgang. Es zeigen sich braune Flecken, in deren Bereich blattunterseits bei feuchtem Wetter ein Schimmelrasen entsteht. Es sind die Sporenträger des Pilzes, die die Pilzsporen bilden. Diese werden durch Wind und Regen verbreitet und infizieren neue Blätter. In den Boden gelangt, können sie auch die Knollen anstecken.
Vorbeugung und Bekämpfung Widerstandsfähige Sorten wählen. Tomaten und Kartoffeln sowie Früh- und Spätkartoffeln möglichst weit auseinander anbauen. Um ein schnelles Abtrocknen zu gewährleisten, die Pflanzenreihen in Hauptwindrichtung anlegen. Sobald sich die Reihen schließen viermal im Abstand von einer Woche mit Algenkalk oder Gesteinsmehl (Bentonit) stäuben. Rhabarberbrühe, Brennesselbrühe oder Algenpräparate (Brennessel-Algen Kombi) zur Pflanzenstärkung spritzen. Befallenes Kraut ausreißen und vernichten. Sauber und nicht zu spät abernten und die Pflanzenrückstände verbrennen. Kupferspritzmittel hilft bei starkem Befall |
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