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Hier werden Aussehen und Auswirkungen der einzelnen tierischen Schädlingen erklärt, und beschrieben, mit welchen Mitteln man sie bekämpfen kann.
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Kohlgallenrüssler (Ceutorrhynchus pleurostigma): Käfer, 3 mm, schwarz, fein weißgrau behaart. Eiablage erfolgt einzeln in ein Bohrloch im Wurzelhals oder an den Wurzeln von Kohl, Radies, Rettich u. a. Um jede Larve bildet sich eine erbsengroße Galle. Mehrere Gallen verschmelzen zu einer Ringgalle. Die Larven sind weißlich, 5 mm groß. Die zweite Generation überwintert an Strünken oder in der Erde. Puppe ebenfalls im Boden. Vorbeugung und Bekämpfung Setzlinge tief setzen und gut anhäufeln. Befallene Pflanzen und abgeerntete Kohlstrünke rasch entfernen und verbrennen. Wurzelhals mit Algenkalk oder Gesteinsmehl (Bentonit) bestäuben. Die Jungpflanzen mit Rainfarntee und Brennesselbrühe spritzen. Vereinzelte Gallen mit dem Fingernagel auskneifen. Es besteht Verwechslungsgefahr mit der Kohlhernie, einer Pilzkrankheit (Kammern ohne Larven). Bei starker Befallsgefahr die Kohlanzucht ab Mitte April alle zwei Wochen mit Quassia spritzen. |
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