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Hier werden Aussehen und Auswirkungen der einzelnen tierischen Schädlingen erklärt, und beschrieben, mit welchen Mitteln man sie bekämpfen kann.
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Der Kohlweißling (Pieris brassicae): Der große Kohlweißling ist einer der bekanntesten Feinde der Kohlpflanze. Er legt im Mai seine gelb gefärbten Eier in kleinen Haufen an der Blattunterseite ab. Die nach 10 bis 14 Tagen auskriechenden Raupen fressen etwa 4 Wochen lang, verpuppen sich und nach weiteren 2 bis 3 Wochen, also im Juli, erscheint die zweite Schmetterlingsgeneration. Die Raupen der zweiten Generation werden vor allem im August schädlich; oft können ganze Kohlfelder soweit abgefressen werden, dass nur die Blattrippen übrig bleiben. Außer dem großen Kohlweißling kommt häufiger noch der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) vor. Vorbeugung und Bekämpfung Mischkulturen mit Tomate oder Sellerie anlegen. Eigelege, Raupen und Puppen absammeln, die Kultur mit einem Insektenschutznetz (am besten aus Baumwolle) abdecken. Spritzen mit Thymian, Wermut oder Rainfarn wirkt direkt gegen die Raupen und indirekt durch Geruchsüberdeckung gegen die Falter. Gegen die Raupen kann auch mit Algenkalk oder Steinmehl (Bentonit) gestäubt werden. Bei starkem Befall Quassia abends einsetzen. |
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