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Hier werden Aussehen und Auswirkungen der einzelnen tierischen Schädlingen erklärt, und beschrieben, mit welchen Mitteln man sie bekämpfen kann.
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Der Pflaumenwickler (Grapholita funebrana): Den größten Schaden verursacht die zweite Generation. Der Schmetterling fliegt im Juli/August und legt seine Eier einzeln an Steinobstfrüchten ab. Die Raupe dringt in die Frucht ein und frisst das Fleisch um den Kern herum. Ende August, Anfang September lässt sie sich auf die Erde herab und überwintert entweder am Erdboden oder in Rindenritzen. Erst im Frühjahr verpuppt sie sich. Die befallenen Früchte werden notreif und fallen frühzeitig ab. Vorbeugung und Bekämpfung Die frühzeitig abgefallenen Früchte müssen eingesammelt und vernichtet werden. Außerdem empfiehlt es sich, den Boden unter den Bäumen im Herbst und Frühjahr recht tief umzugraben, damit die Anfangs Sommer ausschlüpfenden Falter nicht an die Oberfläche gelangen können. Winterliche Stammpflege und ein Stammanstrich (Weißanstrichpaste) sind durchzuführen. Im Juli bis September sollte ein Insektenfanggürtel angelegt werden um die Raupen vor dem Einnisten und Verpuppen zur zweiten Generation abzufangen. Während des Falterfluges im Mai/Juni und Juli/August können Pheromon Fallen eingesetzt werden. Etwa zur gleichen Zeit ist bei starkem Befall auch wiederholtes Spritzen mit Quassia gegen die jungen Raupen möglich. |
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