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Bauanleitung für einen Brennholz-Caddy

Die Bewegungen züngelnder Flammen und die wohlige Strahlungswärme offener Kamine oder Öfen gelten für Viele als der Innbegriff von Gemütlichkeit. Wer regelmäßig seine behagliche Feuerstelle im Haus betreibt, ist daran interessiert, das Brennholz für dieselbe möglichst komfortabel zu transportieren. Fertige, oft aus Stahlblech hergestellte Kaminholzwagen, sind praktisch oder ansehnlich, selten jedoch beides. Außerdem sind für die Brennholz-Lagerung oft ungeeignet. Abhilfe schafft da ein Brennholz-Caddy, der nicht nur als praktisches Transportmittel dient, sondern sich auch als dekoratives Depot für das Brennholz im Wohnraum eignet und den man in ansprechendem Design und professioneller Qualität auch selbst bauen kann.

Für alle Kaminliebhaber, die das ebenso empfinden, haben wir einen Brennholz-Caddy aus mittelhartem Laubholz designt, der der bestehenden Einrichtung und dem persönlichen Geschmack beliebig angepasst werden kann. Der Caddy kann das für ein Wochenende benötigte Brennmaterial in Scheiten, also rund 50 dm³, komfortabel transportieren und lagern. Wegen des damit verbundenen Gewichts von bis zu 45 kg ist seine Konstruktion recht stabil, aber nicht schwer oder plump. Durch die geschwungenen Konturen und Durchbrüche wirkt der Caddy eher leicht und dynamisch.

Im Caddy ist nicht nur das Kaminholz gut aufgehoben, auch die zum Anfeuern benötigten Utensilien wie Kaminanzünder, Kaminstreichhölzern oder Stabfeuerzeug können untergebracht werden. Dazu wurde die Frontblende unter der Bodenplatte zu einem Massivholz-Schubfach mit Vollauszügen ausgebildet. Der schlichte Bügelgriff aus gebürstetem Edelstahl ist außerdem so breit dimensioniert, dass daran bei abgestelltem Caddy das Kaminbesteck aufgehängt werden kann.

Einige weitere originelle Wohn-Accessoires und Dekorationsgegenstände aus massivem Holz mit natürlichem Finish, bei der die Maserung erhalten bleibt und dem Objekt Charakter verleiht, finden Sie in der Bauanleitung für eine Laterne im Landhausstil oder in der Bauanleitung für ein großes Tisch-Windlicht. Wie Sie eine schlichte und repräsentative Schale für längliche Gestecke aus edlem Holz mit der Oberfräse selbst fertigen können, zeigt Ihnen die Bauanleitung für eine Gesteck-Schale aus Holz.

Projektdetails

Schwierigkeitsgrad: fortgeschritten Dauer: -
Verwendungsort: Wohnzimmer/Garten/Terrasse Preis: -
Verwendungszweck: Transport/Lagerung Bauanleitung als PDF


Was Sie benötigen

Materialliste: Wenn Sie den Zuschnitt der benötigten Holzbauteile selbst vornehmen wollen, benötigen Sie eine Leimholzplatte der Größe 2000 x 300 mm und zwei Platten der Größe 1200 x 200 mm. Besonders günstig erhalten Sie solche Platten unter der Bezeichnung Hobbyholz in vielen Baumärkten.
Pos. Stk. Bezeichnung Länge (mm) Breite (mm) Stärke (mm) Material
Holz-Zuschnitte
1 1(2) Seitenwand 1200 (800) 400 18 MDF / Leimholz
2 1 Rückwand 800 400 18 MDF / Leimholz
3 1 Boden 372 400 18 MDF / Leimholz
4 1 Blende Schubfach 396 70 18 MDF / Leimholz
5 1 Rückwand Schubfach 360 60 18 MDF / Leimholz
6 2 Seiten Schubfach 160 60 18 MDF / Leimholz
7 2 Dacheinsatz 370 152 4 Birken-Sperrholz
Kleinteile, Verbindungselemente und Hilfsmittel
8 2 Schubfach-Kugelauszüge 200 17/10 -  
9 2 Apparate-Bockrolle 102 Ø 75 -  
10 1 Edelstahl-Möbelgriff - 337 (277) -  
11 26 Verbindung/Montage 53 19 - Holz-Flachdübel 4 mm (Gr. 10)
12 4 Verbindung/Montage 47 15 - Holz-Flachdübel 4 mm (Gr. 0)
13 4 Montage Auszüge 20 Ø 3,0 - Senkkopf-Holzschraube
14 5 Montage Räder 20 Ø 4,5 - Senkkopf-Holzschraube
Farben, Lacke, Lösungsmittel und Klebstoffe
  1 Holzverbindungen       Express-Leim
  1 Holzschutz (optional)       Grundieröl
  1 Farbgebung/Schutz       Bondex Pigmentiertes Holzwachs

Benötigte Werkzeuge:
Die folgenden Hand- und Elektrowerkzeuge benötigen Sie zum Bau Ihres Brennholz-Caddys. Die als minimal gekennzeichneten Werkzeuge sind unbedingt erforderlich. Mit den als optional gekennzeichneten Werkzeugen lassen sich einzelne Arbeitsschritte schneller oder komfortabler ausführen, sie werden aber nicht unbedingt benötigt.

Werkzeugliste

Ausstattung Werkzeug /Maschine Verwendung Details
Elektrowerkzeuge, Werkzeugmaschinen und Zubehör dazu
optional Akku-Bohrschrauber/Bohrmaschine Vorbohren / Verschrauben im Shop ansehen
minimal Holz-Spiralbohrer 2,5 mm Vorbohrungen Beschläge im Shop ansehen
minimal Holz-Spiralbohrer 4 mm Montage Bügelgriff im Shop ansehen
minimal Pendelhub-Stichsäge Konturenschnitte (Zuschnitt) im Shop ansehen
minimal Holzsägeblatt für Stichsäge Zuschnitt im Shop ansehen
optional Lamellendübelfräse Holz-Verbindungen im Shop ansehen
optional Oberfräse Kantenbearbeitung im Shop ansehen
optional Abrundfräser für Oberfräse r: 9,5 mm Kantenbearbeitung im Shop ansehen
optional Nutfräser für Oberfräse Ø 5 mm Nutfräsung Schubfachboden im Shop ansehen
optional Nutfräser für Oberfräse Ø 12 mm Nutfräsung Schubfach-Auszüge im Shop ansehen
Handwerkzeuge, Meßgeräte, Hilfsmittel und Zubehör
minimal Schleifpapier 80/150/220 Bearbeitung von Kanten und Ausschnitten im Shop ansehen
minimal Anschlag-/Montagewinkel Ausrichten der Bauteile im Shop ansehen
minimal Kreuzschlitz-Schraubendreher Montage der Bauteile im Shop ansehen
optional Leim- oder Schraubzwingen Verbindung der Bauteile im Shop ansehen
minimal Holzraspel Bearbeitung von Kanten und Ausschnitten im Shop ansehen
minimal Feile Bearbeitung von Kanten und Ausschnitten im Shop ansehen
minimal Holz-Feinsäge Holzzuschnitt im Shop ansehen
minimal Lackierpinsel Aufbringen von Holzschutzlasur im Shop ansehen


Der Bauanleitung für den Brennholz-Caddy zugrunde liegende Vorgaben

  • Der Brennholz-Caddy soll den praktischen Nutzen als Transportwagen für Brennholz erfüllen und gleichzeitig als dekoratives Brennholz-Depot für Wohnräume geeignet sein.
  • Die Brennholz-Kapazität sollte für ein Wochenende ausreichen und zusätzlich sollen Feuer-Utensilien wie Kamin-Streichhölzer oder -Anzünder untergebracht werden können.
  • Die Konstruktion soll stabil sein und dennoch leicht wirken, das Design soll schlicht und modern sein, mit geschwungenen, aber klaren Linien und glatten Flächen.
  • Der Nachbau soll wie üblich mit Hand- und Elektrowerkzeugen in Heimwerker-Qualität möglich sein.
  • Es sollen nur Standard-Bauelemente und Materialien verwendet werden, die überall in Bau- oder Fachmärkten günstig beschafft werden können.

Die Grundkonstruktion des Brennholz-Caddys

Der geschlossener Korpus wird aus massiven Holzplatten gebildet. Zwischen den durchbrochenen Seitenwänden, die nach sich nach oben hin zur Rückwand verjüngen, werden Rückwand und Boden bündig und kraftschlüssig montiert. Die Seitenwände liegen vorn auf dem Boden auf und verlaufen zur Rückwand hin so weit nach oben, dass sie die Räder, die unter der Bodenplatte montiert sind, halb verdecken. Die Verbindung der Bauteile erfolgt durch Holz-Lamellendübel und bündige Verleimung unter Pressdruck. Ein dezenter Bügelgriff wird am oberen Rand auf der Rückwand über einem Ausschnitt montiert, der genügend Handfreiheit zulässt. Unter der Bodenplatte wird zur Front hin ein Schubfach hinter der Frontblende verborgen.

Konstruktionszeichnung und Bauplan für den Brennholz-Caddy als PDF-Dokument

Diese Bauanleitung besteht aus zwei Teilen. Die Konstruktionszeichnung für den Brennholz-Caddy mit detaillierten Maßblättern, Schablonen, Vorlagen und mit exakter Materialliste und Werkzeugliste haben wir im PDF-Format vorbereitet, die Sie hier als Brennholz-Caddy-Bauplan downloaden und ausdrucken können. Diesen Bauplan benötigen Sie, um das entsprechende Material zu beschaffen und die Bauteile zuzuschneiden.

Die Arbeitsschritte zum Bau des Brennholz-Caddys

1. Schritt
Lassen Sie sich die für den Brennholz-Caddy benötigten Bauteile gemäß der Materialliste im Brennholz-Caddy-Bauplan im Baumarkt oder Fachhandel zuschneiden. Wenn Sie den Zuschnitt selbst vornehmen möchten, bietet es sich an, hierzu zwei konfektionierte Leimholzplatten der Standard-Größe 1.200 x 400 mm zu verwenden.
2. Schritt
Der Brennholz-Caddy-Bauplan enthält eine Detailschablone im Maßstab 1:1 für die beiden Seitenteile [1], die Sie für deren Zuschnitt verwenden können. Verbinden Sie dazu die einzelnen Teile der mehrseitigen Schablone mit Klebefilm, wie im Bauplan beschrieben. Verstärken Sie auch die inneren und äußeren Konturlinien mit Klebefilm und schneiden Sie sie dann mit einer scharfen Klinge aus. Kleben Sie die Schablone mit wieder ablösbarem Sprühkleber auf das Holz und übertragen Sie die Konturen mit einem feinen Bleistift auf das Bauteil.
3. Schritt
Sägen Sie die Seitenteile [1] an der angezeichneten Konturlinie sauber aus. Hierzu eignet sich eine Pendelhub-Stichsäge mit stabiler Sägeblattführung und Sägeblätter mit mittlerer Zahnteilung (2,5 - 3,5). Die Schnitte gelingen besonders mit einem Sägeblatt für exakte, gerade Schnitte für die nur leicht gebogene, äußere Kontur und mit einem schmalen Kurvensägeblatt für den inneren Ausschnitt. Durch den lösbaren Sprühkleber können Sie die Schablone mehrfach verwenden.
4. Schritt
Um den Caddy exakt rechtwinklig montieren zu können, sollten Sie die beiden Seitenteile [1] möglichst deckungsgleich fertigen. Um dieses zu erreichen, kann nach zwei unterschiedlichen Methoden verfahren werden. Eine geeignete Bearbeitungstechnik mit der Oberfräse wird auf der nächsten Seite beschrieben. Alternativ können beide Seitenteile ausgesägt und dann gemeinsam geschliffen werden. Fixieren Sie dazu beide Bauteile aufeinanderliegend mit Klemmzwingen.
5. Schritt
Werden die Bauteile in aufrechter Position fixiert, kann mit dem Hand-Schleifklotz gleichmäßiger Druck ausgeübt werden. Zur Formgebung eignet sich Schleifpapier der Körnung 60, für den Zwischenschliff solches der Körnung 120. Die nach innen gewölbten Radien der Konturen lassen sich sehr gleichmäßig auf einem Schleiftisch mit vertikaler, zylinderförmiger Schleifwalze bearbeiten.
6. Schritt
Besonders effizient lassen sich deckungsgleiche Bauteile mit der Oberfräse und einem Kopierfräser herstellen. Dazu wird das erste Seitenteil [1] wie beschrieben ausgesägt und die Schnittkanten mit Schleifmitteln möglichst ebenmäßig geglättet. Dieses Seitenteil dient als Frässchablone für das zweite und wird mit Klemmzwingen auf diesem fixiert. Während der gesamten Kantenbearbeitung sollten die so verbundenen Bauteile auch in der gleichen Position permanent fixiert bleiben.
7. Schritt
Die Oberfräse wird auf der Seitenfläche aufliegend mit gleichmäßigem Vorschub an den Kanten entlang geführt. Dabei läuft das obenliegende Kugellager des Kopierfräsers an der Kante des als Schablone dienenden Bauteils entlang, während die darunter angeordnete Schneide des Fräsers die Kante des zweiten Bauteils plan und sauber abfräst. Da sich mit dieser Bearbeitungsmethode keine spitzen Winkel an Bauteilen kopiert werden können, verfügt die Schablone über eine alternative Konturlinie mit entsprechenden Rundungen.
8. Schritt
Auch für den geschwungenen Ausschnitt der Griffmulde an der oberen Kante der Rückwand [2] des Brennholz-Caddys enthält der PDF-Bauplan eine Schablone in Maßstab 1:1. Wie schon beschrieben, wird auch dieser Ausschnitt mit der Stichsäge und einem Konturensägeblatt hergestellt, nachdem die Konturen der mittig ausgerichteten Schablone auf das Bauteil übertragen wurden. Auch diese Schnittkante wird mit Schleifpapier in abgestuften Körnungen sauber geglättet.
9. Schritt
Im nächsten Bearbeitungsschritt werden alle offenen Kanten der bisher bearbeiteten Bauteile gerundet. Die Stoßkanten, an denen Bauteile mit anderen verbunden werden, erhalten eine leichte Anfasung von Hand mit dem Schleifklotz, oder einem Fasefräser. Die nach außen weisenden Kanten der Seiten werden bei hoher Drehzahl mit der Oberfräse und einem Abrundfräser mit einem Rundungsradius von 9,5 Millimetern bearbeitet. Für die innenliegenden Kanten ist ein Rundungsradius von 5,0 Millimetern geeignet.
10. Schritt
Bevor die die fertig zugerichteten Bauteile zum Korpus des Brennholz-Caddys verbunden werden, empfiehlt es sich, diese mit einen abschließenden Mittel- und Feinschliff für die Oberflächenbehandlung vorzubereiten. Mit Schleifpapier der Körnungen 120 und 180 werden alle Flächen und Kantenrundungen abwechselnd mit, und gegen die Faserrichtung des Holzes geglättet und anschließend mit einem leicht feuchten Schwamm entstaubt. Sollten sich nach dem Abtrocknen Holzfasern aufgerichtet haben, wird der Feinschliff wiederholt.
11. Schritt
Um die Bauteile für den Korpus exakt bündig und rechtwinklig aneinander fügen zu können, werden an den zu verbindenden Kanten der gegenüberliegenden Bauteile die Positionen für die Fräsungen mit der Lamellendübel-fräse markiert. Legen Sie dazu die Bauteile auf Ihrem Werktisch bündig aneinander und richten Sie sie exakt aneinander aus. Zeichnen Sie auf den beiden jeweils zu verbindenden Bauteilen identische, korrespondierende Markierungen mit einem Bleistift an.
12. Schritt
Verfahren Sie in dieser Weise mit den Verbindungsstellen an den beiden Seitenteilen [1], der Rückwand [2] und dem Boden [3] des Brennholz-Caddys. Stellen Sie den Tiefenanschlag der Fräse auf die Lamellendübelgröße 10, und den Höhenanschlag auf die Materialstärke von 18 Millimetern ein. Fräsen Sie dann an allen markierten Stellen die Nuten für die Lamellendübel. Achten Sie dabei auf die korrekte Ausrichtung und die plane und schlüssige Auflage der Dübelfräse.
13. Schritt
Um die Bauteile zu verbinden werden zunächst die Flachdübel mit etwas Leim in die Fräsnuten eingesetzt. Dann werden die Stoßkanten der Bauteile sparsam aber ausreichend mit Leim bestrichen. Mit der Rückwand auf dem Werktisch liegend werden die Bauteile locker aneinander gefügt und zunächst nur mit einer Klemmzwinge leicht fixiert. Jetzt können mit Hilfe von Gummihammer und Anschlagwinkel noch kleinere Korrekturen an der Bauteilausrichtung vorgenommen werden.
14. Schritt
Abschließend wird die Fixierung durch weitere Zwingen erweitert, damit die verleimten Verbindungen unter gleichmäßig verteiltem Pressdruck abbinden können. Lassen Sie dem Abbindevorgang mehrere Stunden Zeit, bevor Sie die Zwingen wieder entfernen. Falls beim Pressen überschüssiger Leim aus den Stoßfugen der Verbindungen quillt, so läßt sich dieser, solange er noch flüssig ist, mühelos mit einem weichen Schwamm oder Tuch und etwas lauwarmem Wasser entfernen.
15. Schritt
Die Holzbauteile [4, 5, 6], die den Rahmen des Schubfachs bilden, werden an den Stoßkanten ebenfalls durch Holzflachdübel und Leim miteinander verbunden. Dazu werden die benötigten Fräsungen mit der Lamellendübelfräse vorgenommen. Auf der Innenseite erhalten diese Bauteile außerdem Nutfräsungen (Breite: 5 mm, Tiefe: 5 mm), die zur Aufnahme des Schubfachbodens [7] dienen. Die beiden Seitenteile [6] werden auf der Außenseite zusätzlich mit Nutfräsungen in Breite der Auszüge [8] zur Montage derselben versehen.
16. Schritt
Die Schubfachblende [4] ragt nach unten über den Schubkasten hinaus. Dieser als Griff dienende Überstand wird an den Kanten mit Oberfräse und Abrundfräser gerundet. Jetzt kann das Schubfach aus den vorberei-teten Bauteilen [4, 5, 6, 7] durch Verleimung unter Pressdruck zusammengefügt werden. Die Auszüge werden derweil an den Innenseiten der Seitenteile des Caddys mit Holzschrauben [13] montiert. Nach dem Abbinden des Leims kann das Schubfach eingesetzt werden.
17. Schritt
Die beiden in Rahmenblöcken montierten Rollen [9] des Brennholz-Caddys werden auf der hinteren Unterseite des Bodens [3] so befestigt, dass die Radkränze nicht über die Außenkante der Rückseite [2] hinausragen, und die Rahmenhalterungen jeweils an der Innenseite der Seitenteile [1] anliegen. Dabei müssen die Rollen frei drehbar bleiben. Zur Montage werden Edelstahl-Holzschrauben [14] mit Senkkopf verwendet.
18. Schritt
Der Bügelgriff [10] des Caddys wird zentriert ausgerichtet und mit ausreichendem Abstand zum oberen Rand so montiert, dass der Bügelgriff im Bereich der Griffmulde mit der Hand noch gut umfasst werden kann. Nehmen Sie dazu die erforderlichen Bohrungen mit einem Durchmesser von 4 Millimetern vor und senken Sie die Bohrungen auf der Innenseite des Caddys soweit, dass die Senkköpfe der Befestigungsschrauben plan mit der Oberfläche abschließen.
19. Schritt
Es ist sinnvoll, zur Behandlung der Holzoberfläche die Beschläge und das Schubfach noch einmal zu demontieren. Falls erforderlich, erfolgt ein letzter Feinschliff, für den sich wegen der gerundeten Bauteil-Kanten ein flexibles Schleiffließ besonders gut eignet. Danach wird die Oberfläche gründlich entstaubt. Um den Charakter des Laubholzes weitgehend zu erhalten und es dennoch gut zu schützen, entschieden wir uns für ein dezentes Finish im Farbton "Ahorn", mit dem wir das Basismaterial "Holzwachs" eingefärbt haben.
20. Schritt
Einige Tropfen des Effekt-Konzentrats "Bronze" verleihen der Maserung zusätzliche Tiefenreflexe. Mit einem weichen Flachpinsel oder einer Schaumstoff-Lackierrolle wird das flüssige Wachs dünn und gleichmäßig aufgetragen. Nach der Wartezeit bis zur Überstreichbarkeit dieser Schicht nach den Herstellerangaben wird der Streichvorgang noch einmal wiederholt. Nach der vollständigen Trocknung des Wachses erfolgt die Endmontage des Brennholz-Caddys. Abschließend wird die Oberfläche durch kräftiges abreiben mit einem Baumwolltuch oder einer weichen Bürste poliert.



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