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1. Schritt
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Lassen Sie sich die für den Brennholz-Caddy benötigten Bauteile gemäß der Materialliste im Brennholz-Caddy-Bauplan im Baumarkt oder Fachhandel zuschneiden. Wenn Sie den Zuschnitt selbst vornehmen möchten, bietet es sich an, hierzu zwei konfektionierte Leimholzplatten der Standard-Größe 1.200 x 400 mm zu verwenden. |
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2. Schritt
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Der Brennholz-Caddy-Bauplan enthält eine Detailschablone im Maßstab 1:1 für die beiden Seitenteile [1], die Sie für deren Zuschnitt verwenden können. Verbinden Sie dazu die einzelnen Teile der mehrseitigen Schablone mit Klebefilm, wie im Bauplan beschrieben. Verstärken Sie auch die inneren und äußeren Konturlinien mit Klebefilm und schneiden Sie sie dann mit einer scharfen Klinge aus. Kleben Sie die Schablone mit wieder ablösbarem Sprühkleber auf das Holz und übertragen Sie die Konturen mit einem feinen Bleistift auf das Bauteil. |
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3. Schritt
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Sägen Sie die Seitenteile [1] an der angezeichneten Konturlinie sauber aus. Hierzu eignet sich eine Pendelhub-Stichsäge mit stabiler Sägeblattführung und Sägeblätter mit mittlerer Zahnteilung (2,5 - 3,5). Die Schnitte gelingen besonders mit einem Sägeblatt für exakte, gerade Schnitte für die nur leicht gebogene, äußere Kontur und mit einem schmalen Kurvensägeblatt für den inneren Ausschnitt. Durch den lösbaren Sprühkleber können Sie die Schablone mehrfach verwenden.
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4. Schritt
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Um den Caddy exakt rechtwinklig montieren zu können, sollten Sie die beiden Seitenteile [1] möglichst deckungsgleich fertigen. Um dieses zu erreichen, kann nach zwei unterschiedlichen Methoden verfahren werden. Eine geeignete Bearbeitungstechnik mit der Oberfräse wird auf der nächsten Seite beschrieben. Alternativ können beide Seitenteile ausgesägt und dann gemeinsam geschliffen werden. Fixieren Sie dazu beide Bauteile aufeinanderliegend mit Klemmzwingen. |
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5. Schritt
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Werden die Bauteile in aufrechter Position fixiert, kann mit dem Hand-Schleifklotz gleichmäßiger Druck ausgeübt werden. Zur Formgebung eignet sich Schleifpapier der Körnung 60, für den Zwischenschliff solches der Körnung 120. Die nach innen gewölbten Radien der Konturen lassen sich sehr gleichmäßig auf einem Schleiftisch mit vertikaler, zylinderförmiger Schleifwalze bearbeiten. |
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6. Schritt
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Besonders effizient lassen sich deckungsgleiche Bauteile mit der Oberfräse und einem Kopierfräser herstellen. Dazu wird das erste Seitenteil [1] wie beschrieben ausgesägt und die Schnittkanten mit Schleifmitteln möglichst ebenmäßig geglättet. Dieses Seitenteil dient als Frässchablone für das zweite und wird mit Klemmzwingen auf diesem fixiert. Während der gesamten Kantenbearbeitung sollten die so verbundenen Bauteile auch in der gleichen Position permanent fixiert bleiben. |
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7. Schritt
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Die Oberfräse wird auf der Seitenfläche aufliegend mit gleichmäßigem Vorschub an den Kanten entlang geführt. Dabei läuft das obenliegende Kugellager des Kopierfräsers an der Kante des als Schablone dienenden Bauteils entlang, während die darunter angeordnete Schneide des Fräsers die Kante des zweiten Bauteils plan und sauber abfräst. Da sich mit dieser Bearbeitungsmethode keine spitzen Winkel an Bauteilen kopiert werden können, verfügt die Schablone über eine alternative Konturlinie mit entsprechenden Rundungen. |
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8. Schritt
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Auch für den geschwungenen Ausschnitt der Griffmulde an der oberen Kante der Rückwand [2] des Brennholz-Caddys enthält der PDF-Bauplan eine Schablone in Maßstab 1:1. Wie schon beschrieben, wird auch dieser Ausschnitt mit der Stichsäge und einem Konturensägeblatt hergestellt, nachdem die Konturen der mittig ausgerichteten Schablone auf das Bauteil übertragen wurden. Auch diese Schnittkante wird mit Schleifpapier in abgestuften Körnungen sauber geglättet. |
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9. Schritt
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Im nächsten Bearbeitungsschritt werden alle offenen Kanten der bisher bearbeiteten Bauteile gerundet. Die Stoßkanten, an denen Bauteile mit anderen verbunden werden, erhalten eine leichte Anfasung von Hand mit dem Schleifklotz, oder einem Fasefräser. Die nach außen weisenden Kanten der Seiten werden bei hoher Drehzahl mit der Oberfräse und einem Abrundfräser mit einem Rundungsradius von 9,5 Millimetern bearbeitet. Für die innenliegenden Kanten ist ein Rundungsradius von 5,0 Millimetern geeignet. |
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10. Schritt
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Bevor die die fertig zugerichteten Bauteile zum Korpus des Brennholz-Caddys verbunden werden, empfiehlt es sich, diese mit einen abschließenden Mittel- und Feinschliff für die Oberflächenbehandlung vorzubereiten. Mit Schleifpapier der Körnungen 120 und 180 werden alle Flächen und Kantenrundungen abwechselnd mit, und gegen die Faserrichtung des Holzes geglättet und anschließend mit einem leicht feuchten Schwamm entstaubt. Sollten sich nach dem Abtrocknen Holzfasern aufgerichtet haben, wird der Feinschliff wiederholt. |
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11. Schritt
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Um die Bauteile für den Korpus exakt bündig und rechtwinklig aneinander fügen zu können, werden an den zu verbindenden Kanten der gegenüberliegenden Bauteile die Positionen für die Fräsungen mit der Lamellendübel-fräse markiert. Legen Sie dazu die Bauteile auf Ihrem Werktisch bündig aneinander und richten Sie sie exakt aneinander aus. Zeichnen Sie auf den beiden jeweils zu verbindenden Bauteilen identische, korrespondierende Markierungen mit einem Bleistift an. |
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12. Schritt
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Verfahren Sie in dieser Weise mit den Verbindungsstellen an den beiden Seitenteilen [1], der Rückwand [2] und dem Boden [3] des Brennholz-Caddys. Stellen Sie den Tiefenanschlag der Fräse auf die Lamellendübelgröße 10, und den Höhenanschlag auf die Materialstärke von 18 Millimetern ein. Fräsen Sie dann an allen markierten Stellen die Nuten für die Lamellendübel. Achten Sie dabei auf die korrekte Ausrichtung und die plane und schlüssige Auflage der Dübelfräse. |
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13. Schritt
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Um die Bauteile zu verbinden werden zunächst die Flachdübel mit etwas Leim in die Fräsnuten eingesetzt. Dann werden die Stoßkanten der Bauteile sparsam aber ausreichend mit Leim bestrichen. Mit der Rückwand auf dem Werktisch liegend werden die Bauteile locker aneinander gefügt und zunächst nur mit einer Klemmzwinge leicht fixiert. Jetzt können mit Hilfe von Gummihammer und Anschlagwinkel noch kleinere Korrekturen an der Bauteilausrichtung vorgenommen werden. |
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14. Schritt
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Abschließend wird die Fixierung durch weitere Zwingen erweitert, damit die verleimten Verbindungen unter gleichmäßig verteiltem Pressdruck abbinden können. Lassen Sie dem Abbindevorgang mehrere Stunden Zeit, bevor Sie die Zwingen wieder entfernen. Falls beim Pressen überschüssiger Leim aus den Stoßfugen der Verbindungen quillt, so läßt sich dieser, solange er noch flüssig ist, mühelos mit einem weichen Schwamm oder Tuch und etwas lauwarmem Wasser entfernen. |
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15. Schritt
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Die Holzbauteile [4, 5, 6], die den Rahmen des Schubfachs bilden, werden an den Stoßkanten ebenfalls durch Holzflachdübel und Leim miteinander verbunden. Dazu werden die benötigten Fräsungen mit der Lamellendübelfräse vorgenommen. Auf der Innenseite erhalten diese Bauteile außerdem Nutfräsungen (Breite: 5 mm, Tiefe: 5 mm), die zur Aufnahme des Schubfachbodens [7] dienen. Die beiden Seitenteile [6] werden auf der Außenseite zusätzlich mit Nutfräsungen in Breite der Auszüge [8] zur Montage derselben versehen. |
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16. Schritt
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Die Schubfachblende [4] ragt nach unten über den Schubkasten hinaus. Dieser als Griff dienende Überstand wird an den Kanten mit Oberfräse und Abrundfräser gerundet. Jetzt kann das Schubfach aus den vorberei-teten Bauteilen [4, 5, 6, 7] durch Verleimung unter Pressdruck zusammengefügt werden. Die Auszüge werden derweil an den Innenseiten der Seitenteile des Caddys mit Holzschrauben [13] montiert. Nach dem Abbinden des Leims kann das Schubfach eingesetzt werden. |
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17. Schritt
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Die beiden in Rahmenblöcken montierten Rollen [9] des Brennholz-Caddys werden auf der hinteren Unterseite des Bodens [3] so befestigt, dass die Radkränze nicht über die Außenkante der Rückseite [2] hinausragen, und die Rahmenhalterungen jeweils an der Innenseite der Seitenteile [1] anliegen. Dabei müssen die Rollen frei drehbar bleiben. Zur Montage werden Edelstahl-Holzschrauben [14] mit Senkkopf verwendet. |
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18. Schritt
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Der Bügelgriff [10] des Caddys wird zentriert ausgerichtet und mit ausreichendem Abstand zum oberen Rand so montiert, dass der Bügelgriff im Bereich der Griffmulde mit der Hand noch gut umfasst werden kann. Nehmen Sie dazu die erforderlichen Bohrungen mit einem Durchmesser von 4 Millimetern vor und senken Sie die Bohrungen auf der Innenseite des Caddys soweit, dass die Senkköpfe der Befestigungsschrauben plan mit der Oberfläche abschließen. |
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19. Schritt
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Es ist sinnvoll, zur Behandlung der Holzoberfläche die Beschläge und das Schubfach noch einmal zu demontieren. Falls erforderlich, erfolgt ein letzter Feinschliff, für den sich wegen der gerundeten Bauteil-Kanten ein flexibles Schleiffließ besonders gut eignet. Danach wird die Oberfläche gründlich entstaubt. Um den Charakter des Laubholzes weitgehend zu erhalten und es dennoch gut zu schützen, entschieden wir uns für ein dezentes Finish im Farbton "Ahorn", mit dem wir das Basismaterial "Holzwachs" eingefärbt haben. |
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20. Schritt
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Einige Tropfen des Effekt-Konzentrats "Bronze" verleihen der Maserung zusätzliche Tiefenreflexe. Mit einem weichen Flachpinsel oder einer Schaumstoff-Lackierrolle wird das flüssige Wachs dünn und gleichmäßig aufgetragen. Nach der Wartezeit bis zur Überstreichbarkeit dieser Schicht nach den Herstellerangaben wird der Streichvorgang noch einmal wiederholt. Nach der vollständigen Trocknung des Wachses erfolgt die Endmontage des Brennholz-Caddys. Abschließend wird die Oberfläche durch kräftiges abreiben mit einem Baumwolltuch oder einer weichen Bürste poliert. |